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Neu in der Vitrine für Wechselausstellungen:

GESCHENKE UND NEUERWERBUNGEN

Auf Hund reitender Affe (Photo Koller Auktionen AG).
Auf Hund reitender Affe (Photo Koller Auktionen AG).

In der Vitrine für Wechselausstellungen wird neu eine Auswahl von Keramiken präsentiert, die in den letzten zwei Jahren in die Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums gelangt sind. Die Auswahl, die zahlenmässig etwa 10% der Geschenke und Neuerwerbungen in diesem Zeitraum darstellt, soll einen Eindruck verschiedener Sammlungsgebiet im Bereich Keramik vermitteln:

Figuren der Zürcher Porzellanmanufaktur Kilchberg-Schooren 1765 – 1780
Sie vervollständigen Ensembles, die in der Meisen ausgestellt sind: Die Büsten von Venus und Ceres sowie Amor, der das eine Mal den Bogen spannt und das andere Mal den Pfeil schärft, gehören zu den 1775-1780 entstandenen Figuren. Der Geograf mit der Karte der Salomonen Inseln ergänzt die Serie der Wissenschaften. Die Dienerin mit dem Tablett gesellt sich zum Diener mit dem Weinbecher. Der Bettler ist eine der besten Figuren der Manufaktur und den Affen, der auf der Dogge zwischen Körben für Gewürze sitzt, haben wir lange gesucht. Die Dogge allein befindet sich bereits in der Meisen.

Keramikskulpturen
Figürliche Keramik ist seit jeher ein Thema der Schweizer Keramikproduktion. Hier sehen sie Beispiele von welschen Keramikern, die alle um 1920/30 geboren sind: „Daphne“ von Pierette Favarger, eine Anspielung auf die von Apoll verfolgte Nymphe, die sich in einen Lorbeerbaum verwandelt, pickendes Huhn von Jean-Claude de Crousaz und, als Träger ausgeklügelter Glasuren, die Gebilde von Philippe Lambercy.

In der Tradition von Heimberg
Bis heute blüht die Töpfertradition im Emmental. Keramiker wie Jakob Stucki und Ueli Schmutz beziehen sich auf alte Vorbilder, die sie subtil weiterentwickeln. So verknüpft Ueli Schmutz bei seinem Beitrag zum Thema „Röstiplatte“, dem Themenwettbewerb für 1987 der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker, die alte Form der Heimberger Röstiplatte mit einer inhaltlichen Anspielung auf den „Röstigraben“. Ein fiktiver „geflickter“ Sprung teilt das Bildfeld mit dem in Französisch beziehungsweise Deutsch geschriebenen Röstirezept. Jakob Stucki findet mit herkömmlichen Techniken zu einer poetischen, humorvollen Bildsprache.




Schweizerisches Nationalmuseum
Zunfthaus zur Meisen Zürich
Porzellan- und Fayenceausstellung
Münsterhof 20
8001 Zürich

Tel. +41 (0)44 221 28 07
Fax +41 (0)44 211 29 49
E-mail kanzlei@snm.admin.ch
Öffnungszeiten
Di - So  10:30 - 17:00 Uhr
Mo geschlossen

01.08. Nationalfeiertag geöffnet
15.08. Mariä Himmelfahrt geöffnet
04.09. Die Lange Nacht der Museen geöffnet
13.09. Knabenschiessen geschlossen
19.09. Eidg. Dank-, Buss- und Bettag geöffnet
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