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Forum Schweizer Geschichte Schwyz

04.01.2012
Grosser Besucherandrang bei «Entstehung Schweiz»
Olifant
1199 schenkt Graf Albrecht III. von Habsburg dem Kloster Muri ein kostbares Elfenbeinhorn als Reliquienbehältnis. Kunstvoll beschnitzte Jagd- oder Signalhörner aus Elfenbein sind Insignien der Macht und Statussymbole erster Güte. Die meisten stammen aus byzantinischen oder islamischen Werkstätten.
Jagd- oder Signalhorn, 11. Jhd oder 1. Hälfte 12. Jhd., Elfenbein. Leihgabe:
© Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer
Pluviale, Lucca, um 1320, Seide und Silberfaden. Leihgabe: Domkirche, Uppsala.
Olifant
1199 schenkt Graf Albrecht III. von Habsburg dem Kloster Muri ein kostbares Elfenbeinhorn als Reliquienbehältnis. Kunstvoll beschnitzte Jagd- oder Signalhörner aus Elfenbein sind Insignien der Macht und Statussymbole erster Güte. Die meisten stammen aus byzantinischen oder islamischen Werkstätten.
Jagd- oder Signalhorn, 11. Jhd oder 1. Hälfte 12. Jhd., Elfenbein. Leihgabe:
© Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer
Bündnis der Waldstätten
Ein wichtiges Bündnis schliessen Uri, Schwyz und Unterwalden sechs Jahre nach ihrer Formierung als Reichsvogtei «Waldstätten». Der im Dezember 1315 unterzeichnete Vertrag fördert das Wirtschaften am Vierwaldstättersee und sichert den Gotthardtransport. Bündnisurkunde, wohl zeitgenössische Abschrift, datiert 1316, Leihgabe: © Staatsarchiv Obwalden
Kopfschutz
Der im ausgehenden 14. Jahrhundert von Adligen getragene, rund 2,5 Kilogramm schwere Helm deckt das Gesicht vollständig ab. Um dem Träger das Atmen zu erleichtern, wird das Visier zur «Hundeschnauze» verlängert. Zwei rechteckige, horizontale Sehschlitze gewähren die nötige Sicht.
Hundsgugelhelm, um 1400, Eisen getrieben © Schweizerisches Nationalmuseum
Ritterliche Repräsentation
Der Schild mit dem Wappen der Herren von Brienz trägt Kampfspuren. Er ist einer der ältesten erhaltenen Schilde des Mittelalters. Das Adelsgeschlecht von Brienz verfügt in der Innerschweiz, also auf dem Weg zum Gotthard, über Lehensrechte.
Schild des Arnold von Brienz, Seedorf, 1180–1225, Erlenholz, Leder, bemalt und blattversilbert.
© Schweizerisches Nationalmuseum
Andacht und Kunst
Das Graduale ist das grösste liturgische Buch. Es vereint die Gesänge der Messe, die vom Chor lateinisch vorge-tragen werden. Das Exemplar aus dem Frauenkloster St. Katharinental gehört zu den bedeutendsten gotischen Kunstwerken seiner Zeit.
Dominikanerinnenkloster St. Katharinental, Diessenhofen, um 1300, Pergamenthand-schrift, Einband 15. Jahrhundert. Eigentümer: Schweize-risches Nationalmuseum, Kanton Thurgau, Gottfried Keller-Stiftung © Schweizerisches Nationalmuseum
Adelsgesellschaft
Nur Adlige haben das Recht auf Wappen, auf erbliche Zeichen ihres Geschlechts. Die Wappenrolle zeigt 28 Banner von Bistümern und 559 Wappen von hohen und niederen Adelsgeschlechtern vor allem aus dem Südwesten des Reiches. Im Zentrum das Wappen der Habsburger mit drei übereinanderliegenden roten Blumen.
Wappenrolle, wohl Konstanz, um 1330, Pergament. © Schweizerisches Nationalmuseum
Neue Münzen
Im Hochmittelalter werden in Europa nur Silberpfennige geprägt. Mit dem Aufschwung des Handels steigt der Bedarf nach Münzen mit stabilem und höherem Wert. So prägt Venedig Ende des 12. Jahrhunderts die ersten Silbergroschen im Wert von mehreren Pfennigen. 1252 führen Genua und Florenz Goldmünzen ein, den Genovino und den Fiorino (Gulden). Letzterer ist ein 3,54 Gramm schweres Goldstück, das zum «Dollar» des Spätmittelalters wird.
Fiorino d’oro (Gulden), Florenz, 1341, Gold. © Schweizerisches Nationalmuseum
Ritter auf Pferd
Ritter in der Rüstung eines Vogts von Matsch, Mailänder Werkstatt, um 1390.
Rekonstruktion: Plattnerwerkstatt Müller, Orschweier. Original: Churburg, Südtirol.
© Schweizerisches Nationalmuseum
Blick in die Ausstellung
© Schweizerisches Nationalmuseum
Skriptorium
© Schweizerisches Nationalmuseum
Blick auf den Marktstand
© Schweizerisches Nationalmuseum
Blick in die Ausstellung
© Schweizerisches Nationalmuseum
Waldstätten mit Landsgemeinde und virtueller Guide
© Schweizerisches Nationalmuseum
Blick auf die Ritter-Grabplatte mit Harnischwand
© Schweizerisches Nationalmuseum
Medienstation «Kleiner Ritter»
Kinder können in der Ausstellung mittelalterliche Waffen und Rüstungen nicht nur ansehen, sondern diese auch anfassen und anziehen. Im «Ritterraum» dürfen sie sich als edle Dame oder mit Helm und Harnisch als Ritter bekleiden und fotografieren lassen.
© Schweizerisches Nationalmuseum



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